Räume neu denken: Zu Gast bei der Architektur-AG

Shownotes

In unserer zweiten Folge sprechen wir mit einer Schülerin und einem Schüler der Architektur-AG am UEG über ihre kreativen Projekte und darüber, wie Ideen, Gestaltung und praktisches Arbeiten neue Zugänge zum Lernen eröffnen können.

Hinweis: Die Strandkiste wurde in Kooperation mit der Werbegemeinschaft initiiert und nicht mit der Sparkasse. (Minute 2:52)

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Bildungsraum, der Podcast aus dem Kreisen Medienzentrum Leer.

00:00:05: Gespräche über Medienbildung, digitale Entwicklungen und neue Ideen für das Lernen- und Lehren.

00:00:11: Ich habe heute ganz wundervolle Gäste hier bei mir im Studio.

00:00:15: Und zwar sind das Daria und Jonas.

00:00:17: Mein Name ist Jana und ich würde mich einfach freuen wenn ihr euch einfach mal kurz vorstellt wer seid ihr auf welche Schule geht ihr?

00:00:24: Und natürlich ja warum ihr hier seid.

00:00:26: also unser Titel heißt heute Wenn Ideen Wirklichkeit werden, Schülerinnen und Schülern erzählen von ihrem Kreativprojekt.

00:00:33: Dass ihr einfach ein bisschen was dazu erzählt weil wir natürlich auch neugierig sind, was ihr da so Tolles macht?

00:00:39: Ja also mein Name ist Jonas.

00:00:41: ich bin jetzt siebzehn Jahre alt und gerade die zwölfte Klasse gekommen.

00:00:45: Und zum Projekt bzw zur AG bin ich über einen Kollegen gefunden.

00:00:49: der hat mich vor vier Jahren glaube ich angequatscht aber ich dann nicht vielleicht mitmachen möchte und seitdem bin ich irgendwie immer mit dabei gewesen.

00:00:56: das letzte Projekt war ja die Zeller Und das ist ja dieses Atelier, was wir ausgebaut haben in der Innenstadt.

00:01:04: Das war eigentlich ganz angenehm und...

00:01:08: Vielleicht kannst du kurz sagen bevor wir jetzt zu Daria gleich kommen?

00:01:12: Zella sagt natürlich jetzt den Zuhörer nicht, was das genau ist oder in welchem Rahmen es ist im Rahmen einer AG wo ihr diese Kreativprojekte gestaltet.

00:01:22: vielleicht magst du ein bisschen etwas zum Rahmen erzählen.

00:01:25: Ja klar also wir arbeiten in der Architektur AG das ist eine schulische Gruppe Und die Zähler selbst, das ist quasi ein öffentlicher Raum.

00:01:32: Wie gesagt, es ist ein Atelier bzw.

00:01:34: eine Art Katakombe also ein alter Kellerraum ist das und Gewölbe.

00:01:38: Das haben wir so gestaltet dass dann quasi einerseits zum Beispiel ein Meeting-Raum ist oder für öffentliche Veranstaltungen.

00:01:43: man kann jetzt zum Beispiel auch Geburtstage theoretisch den feiern natürlich wenn er sich benimmt.

00:01:48: Oder als Künstlerin kann man da drin noch eine Ausstellung ausstellen oder zum Beispiel kleine Firmenfeier feiern oder ähnliches.

00:01:57: Das ist ja quasi einfach ein öffentlicher Begegnungsraum, in dem man Kunst ausstellen kann und einfach neue Menschen kennenlernen darf.

00:02:03: Und den habt ihr halt eben architektonisch ausgestattet mit Designs und Möbeln?

00:02:09: So stelle ich mir das jedenfalls vor!

00:02:11: Genau.

00:02:11: Ja, dass war so...

00:02:13: Ja, das hört sich gut an.

00:02:14: Jetzt wollen wir Daria natürlich nicht übergehen und möchten auch gerne ein bisschen was von dir hören.

00:02:19: Ich heiße Daria, ich bin sechszehn Jahre alt und ich gehe in die Jahrgangsstufe elf Und wie Jonas schon gesagt hat, haben wir vor kurzem unsere beiden diese jährige Projekte abgeschossen.

00:02:29: Nämlich die Strandküste und die Salat.

00:02:34: Das hört sich gut an!

00:02:35: Und das ist alles im Rahmen der Architektur AG am OEG entstanden?

00:02:41: Ja genau, dass war alles in der AG.

00:02:42: In der Regie ist es so, dass wir dann entweder auf Personen zugehen oder jetzt in der Strandkiste war das so, ich meine von der Sparkasse wurden wir gefragt ob wir das aufstellen möchten.

00:02:53: Das ist jetzt quasi in der Stadt leer, das diese große schiffwörmige Sandkasten.

00:02:59: Der darf für fünf Wochen stehen, also über die Ferien wurde da geplant und das war jetzt unser erster Schritt wo das wirklich so öffentlich in der Startstand dass es einfach jeder sehen konnte.

00:03:08: damit haben wir uns das erste Mal wirklich Bühne außerhalb vom Fachjournal geschaffen.

00:03:14: Das ist auf jeden Fall etwas wovon ja auch alle etwas haben.

00:03:18: ich kenne das selbst auch habe mir eingeguckt.

00:03:20: eine ganz tolle Sache die ja auch viele begeistert.

00:03:23: Nun ist es ja so bei AGs, kenne ich selbst aus meiner Schulzeit auch ein bisschen länger her.

00:03:28: Aber dass man halt eben vor allen Dingen sich etwas sucht, wo man selbst auch Lust drauf hat oder wo man sagt, ey da habe ich eine intrinsische Motivation und das interessiert mich was war's bei euch?

00:03:38: Daria, ich guck dich jetzt gerade an!

00:03:40: Was dich jetzt so gereizt hat weil so ne AG... Da bringt man ja irgendwie viel Zeit, viel Leidenschaft.

00:03:44: Man kriegt natürlich auch viel mit zurück.

00:03:46: Man hat die Möglichkeit als Schüler nicht nur Theorie sondern eben auch Praxis zu lernen aber Bedarf natürlich so einer gewissen Eigenmotivation, auch gerade wenn es um Kreativität geht.

00:03:55: Was war es bei dir?

00:03:57: Ja also bei mir war das so dass ich mich immer für Architektur interessiert habe und als ich in der achtenklasse fand habe dass unsere Schule eine Architektor angeht anbietet weil ich sofort interessiert und dann hab ich mich angemeldet.

00:04:10: und ja seitdem bin ich schon vier jahren dabei und deswegen hatte ich die Möglichkeiten an sehr vielen Projekten mitzuarbeiten.

00:04:18: Vier Jahre ist auch schon eine ganz schöne Zeit.

00:04:21: Jonas, was war es bei dir?

00:04:23: Also ich wurde ja wie gesagt von einem Kollegen angequatscht.

00:04:25: er war vor mir in der Architektur AG und ...

00:04:27: Hatte gesagt wow das ist so teuer, da musst du reichen!

00:04:29: Ja genau, der hat gesagt hey komm dann mal mit Ich bin jetzt der einzige Junge.

00:04:33: war das tatsächlich bei ihm?

00:04:34: Dann habe ich ihn erst einmal gefragt ja was macht man denn in der architektura AG?

00:04:36: Und er hatte gesagt wir bauen Dinge und das sieht dann halt ganz cool aus.

00:04:40: und dann haben wir Dinge geschaffen die wir anfassen können.

00:04:42: Und das war für mich so ein Argument.

00:04:43: Das fing ja schon mit Lego-Spielen an, dass man etwas macht und das kann man anfassen und man sieht was man geschafft hat.

00:04:47: Man hatte quasi sofort einen Ergebnis.

00:04:50: Und das kann dann nicht nur präsentieren sondern... ...man hat einfach immer eine Verbindung.

00:04:54: Wenn man dran vorbeiläuft kann man sagen ohja, das habe ich gemacht.

00:04:57: Und so hat man noch so eine Art Fußabdruck gesetzt in der Umgebung.

00:05:00: Dann hat man auch nochmal mehr Wert geliefert.

00:05:03: ist das dann?

00:05:03: Ja,

00:05:04: ich glaube es ist so ganz... tiefes, menschliches Bedürfnis.

00:05:07: Dass man doch irgendwie sichtbare Spuren im Leben hinterlassen möchte und möglichst natürlich positive.

00:05:13: Also ich kann das durchaus verstehen, dass man aus seiner Kopfwelt heraus dann wirklich auch ins Haptische reinkommt und etwas gestaltet wo andere sagen wow!

00:05:21: Ich sehe jetzt die Idee dahinter und vielleicht auch noch etwas davon haben.

00:05:25: also ich persönlich kann das ja gut nachvollziehen und es ist toll, dass ihr dort diesen Rahmen dazu habt.

00:05:31: Und wie läuft das dann bei euch genau ab?

00:05:34: Wie groß ist die AG, was trefft ihr euch regelmäßig.

00:05:38: Wie stimmt ihr euch ab im Team?

00:05:40: Im Team ist ja manchmal auch so, kenne ich ja selbst auch, dass unterschiedliche Ideen aufeinander treffen.

00:05:46: Wie funktioniert das genau bei euch?

00:05:48: Ja also wir sind eine Gruppe aus zehn Menschen und wir treffen uns jeden Mitwahl.

00:05:53: früher war es so, dass wir uns in der Schule getroffen haben jetzt haben wir unser eigener ATI und jetzt treffen wir uns dort.

00:06:00: Und ja, also natürlich hat DAG uns sehr viel beigebracht wie man eigentlich mit Teamarbeit arbeitet.

00:06:08: Einfach haben wir gelernt, wie es ist wenn jede eigene Perspektive hat, eigene Fähigkeiten und einfach anderes denken.

00:06:21: Das macht das auch meiner Meinung nach unsere Projekte so interessant dass durch so vielen verschiedenen Charakteren und Fähigkeiten entstehen so kreative und eigenartige Ideen.

00:06:35: Auf jeden Fall, ne?

00:06:36: So viel Fältigkeit im Team kann ja auch bereichernd wirken.

00:06:40: Wie geht ihr aber damit um wenn ihr euch nicht auf eine Idee einigen könnt?

00:06:44: oder ist das bisher noch nicht vorgekommen?

00:06:46: Ja doch!

00:06:47: Das kommt auf jeden Fall vor.

00:06:48: Das ist dann in der Regel so weil wie gesagt wir sind eine relativ große Gruppe für NG die sich dann ja mal auf einem Projekt quasi eichen muss.

00:06:57: Wir sind viele Personen aus vielen verschiedenen Hintergründen, teilweise sogar aus unterschiedlichen Kulturen räumen.

00:07:01: Und dann ist das so, dass sich jeder eine andere Inspiration hat.

00:07:03: Der eine guckt in die Natur und sieht dann, ach ja, das könnte man sich kopieren.

00:07:06: Dieser Stoff ist ganz interessant oder die Struktur scheint praktisch zu sein.

00:07:11: Andere inspirieren sich von anderen Künstlern und Architekten und sagen gut geklaut deshalb gemacht.

00:07:16: Dann ist es jetzt also, dass jeder eine eigene Idee hat?

00:07:18: Dann wird es aber immer so gemacht, dass wir uns dann quasi... Zu Beginn eines Projekts haben wir seine Aufgabe als Gruppe Und die ist dann eigentlich erstellt mal jeder eine Version und dann haben wir zwei, drei, vier Wochen Zeit.

00:07:33: Stellen uns das dann gegenseitig vor.

00:07:34: Und da ist es halt immer ein positives Kritikumfeld dass man von den anderen quasi gesagt kriegt... Guck mal jetzt zum Beispiel Jonas, das ist jetzt nicht sinnvoll.

00:07:44: Das Material würde das nicht schaffen.

00:07:46: oder guck mal wenn deine Schere auszieht wie bei der Ziermonika Dann wird das ja auch tiefer

00:07:50: z.B.,

00:07:50: dann wird er niedriger.

00:07:51: Das ist ja auch nicht sinnfull.

00:07:53: Das hat einfach immer so gewesen einerseits kritikfreudig sein muss, aber auch kritikfähig.

00:07:58: Also man musste immer darauf achten nicht persönlich zu werden.

00:08:01: was ich aber erst gesagt erst mal lernen musste dass Kritik halt kein persönlicher Angriff ist das war auch etwas was man in einem regulären Umfeld nichts so mitbekommt.

00:08:10: Ja es kommt immer drauf an wie Kritik dann auch formuliert ist.

00:08:12: Aber das geht glaube ich jedem so gerade wenn man Ideen hat und dann kommt jemand sagt nein das funktioniert also nicht Dass man das ein Prozess ist und das ist dann eben auch auf eine Feedback Kultur.

00:08:23: aber das ist doch toll, da kann man ja auch bestimmt dran wachsen.

00:08:26: Dazu lernen kann man immer.

00:08:30: Früher war ich ein großer, der verrat.

00:08:32: jetzt was von mir.

00:08:34: Ein Big Bang-Theory-Fan und da weiß ich immer, dass es immer diese Kontroversen gab.

00:08:39: Was ist wichtiger?

00:08:40: Die Idee oder die Umsetzung?

00:08:42: Was würdet ihr dazu antworten?

00:08:45: Also, ich würde sagen, dass beides wichtig ist ... Und zum Beispiel, wenn man so sagt was schwieriger sein könnte.

00:08:54: Dann für mich war es so das eine Idee zu entwickeln ist schon ein bisschen schwieriger als die umzusetzen weil natürlich etwas Schönes zu entwerfen Schön, aber etwas Schönes was nicht nur schön aussieht sondern auch praktisch unsinnvoll ist.

00:09:15: Es eine Herausforderung und natürlich hat man Herausforderungen bei beiden Phasen Aber da findet man immer den Weg Und auch mit Menschen die helfen wollen und Lust haben Findet man immer einen richtigen Weg.

00:09:32: Also ein fließender Übergang.

00:09:34: Die Idee alleine macht es auch nicht, aber Umsetzung alleine, also das braucht schon eine sehr gute Idee und ein Konzept was auch greift.

00:09:42: Ich würde aber sagen dass es nicht per se die Idee ist die wichtigste sondern der Prozess der Ideenfindung, dass man halt... Man muss natürlich erst mal lernen kreativ zu sein, dass nichts war seinem Angeborene, sondern das trainiert man sich an oder das kriegt man noch einfach aus dem Umfeld teilweise mit wenn man in einem sehr kreativen Haushalt zum Beispiel ist dann lernt man das einfach klein auf quasi Und deswegen ist das so, dass dann eigentlich dieser Prozess in meiner Meinung wichtiger ist als das Ergebnis oder einen Zwischenstand.

00:10:06: Am Ende geht es immer nur darum was kann ich selbst daraus mitnehmen?

00:10:09: Was kann ich selber anderen geben und dass man einfach ein gesundes Verhältnis mit der Umwelt und den Ummenschen quasi hat.

00:10:16: Das ist meiner Meinung nach vor allem im Ideenprozess sehr wichtig und da ist das meiner Meinung auch am präsentesten weil da tauscht man sich zum Beispiel mit Personen aus Ja, wie findest du denn, wie das ist?

00:10:28: Frag mal dann zum Beispiel auch die Familie.

00:10:29: Die haben ja wieder eine andere Perspektive

00:10:31: weil

00:10:32: die Eltern haben in der Regel andere und mehr Lebenserfahrung.

00:10:35: Dann hat man da natürlich auch nochmal andere Blickwinke.

00:10:36: oder man fragt den eigenen AG Wie siehst Du das denn?

00:10:39: Hast Du dazu eine Meinung?

00:10:40: Deswegen ist das meiner Meinung nach die Umsetzung.

00:10:43: Teilweise will ich sogar schon sagen dass dir etwas eintöniger ist.

00:10:46: Ebenweiterzeit einfach, sag mal es ist ein vorgeschriebener Weg Das ist ja von.

00:10:49: Ich habe jetzt eine fertige Idee Und die bringe ich jetzt quasi in die Realität.

00:10:55: Deswegen fähre ich dem Prozess, eine Idee quasi zu verstehen wesentlich interessanter weil es einfach viel facettenreicher ist.

00:11:01: Kann ich verstehen und der Reflexionsprozess das ist glaube ich das was du auch mit diesen.

00:11:06: also man hat ja ein idee und man brennt dir vielleicht auch dafür dann gehört eben und dass ist der prozess auch dazu sich andere Perspektiven einzuholen.

00:11:14: und vor allen Dingen wenn's in die Umsetzung ging klappt das denn auch so?

00:11:18: Ich kenne das selbst auch.

00:11:19: manchmal führt es natürlich zur Ernüchterung, wenn man sich so ein Luftstoff gebaut hat und denkt so geht's jetzt doch nicht.

00:11:23: Ich muss dann doch noch mal anders denken aber das ist ja auch eine Flexibilität.

00:11:27: Du hast gerade was ganz Wichtiges gesagt und da haben sie schon Philosophen drüber gestritten wie man besonders kreativ werden kann oder was Kreativität eigentlich isst.

00:11:35: Und wir leben ja auch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz und auch da streitet man sich jetzt ja auch schon was intelligent ist und was kreatif ist.

00:11:45: Du Daria oder du Jonas mir den Antworten, was euch geholfen hat.

00:11:49: Du sagt es gerade Jonas, dass Kreativität nichts ist, etwas, das man auch lernen kann oder zulassen muss.

00:11:55: Was euch gehoffen hat will ich richtig in Anführungsstrichen kreativ zu werden also auch eigene Ideen im Kopf zu gestalten und dann so formulieren.

00:12:05: Gab's da etwas was euch ... sagen wir mal ein bisschen so?

00:12:08: Man sagt ja immer kommt ihr diesen Flow-Zustand oder sowas was euch dabei geholft hat

00:12:13: Genau, also wie gesagt Kreativität ist ja kein Talent denn man entweder hart oder nicht hat.

00:12:19: Kreatativität kann man lernen üben und sich beibringen und mir persönlich und ich glaube auch viele von uns hat geholfen sich einfach Fragen zu stellen weil Ich würde sagen, voll viele unsere Ideen sind einfach aus Fragen entstanden.

00:12:34: Die wir uns selber gestellt haben zum Beispiel also auch unseren kleinen Bedürfnissen oder Details die wir uns gemerkt haben.

00:12:43: was würden wir gerne verändern?

00:12:45: wie könnten wir das anders machen?

00:12:48: diese Kreativität haben wir lange geübt würde ich sagen und ja so ist am Ende etwas Schönes entstanden.

00:12:58: Das bedeutet sicherlich manchmal auch mutig zu sein.

00:13:01: Ich kenne schon Leute, die gute Ideen haben wie die dann immer gar nicht äußern wollen.

00:13:04: Vielleicht ist das gar nicht so gut an der Stelle?

00:13:06: Also vielleicht wächst man da auch mit seinen Aufgaben.

00:13:09: Siehst du das auch so Jonas oder...

00:13:11: Ja ich würde mich dem eigentlich so anschließen.

00:13:13: was für mich aber auch ein sehr wichtiger Aspekt war ist dass ich mich mit meiner eigenen Gefühlswelt dann quasi auch noch zumindest auf eine Seite stellen musste.

00:13:21: Es ist nicht sinnvoll, sowasuchend kreativ zu sein und jetzt mal kannst du auch gesagt, dass man dann nicht auf das eigene Herz hört.

00:13:27: Man muss natürlich auch immer mit seinen Emotionen klarkommen.

00:13:30: Also wenn ich kreativ bin, möchte ich mich in diesen Moment ausdrücken und das ist dann auch meiner Meinung nach das was einen Flowzustand jetzt mal ausmacht dass man quasi die Sohn kommt indem er perfekt arbeiten kann.

00:13:39: Das heißt da für mich quasi wie Meditationen, dass man dann in diesem Raum ist wo ich weiß... Jetzt verstehe ich gerade was ich möchte, jetzt versteh' ich grade wie ich fühle Und ich weiß auch wie ich das umsetzen kann oder wie ich es anderen erklären kann weil Ich bin persönlich nicht gut damit mich jetzt verbal über meine Gefühlswelt zum Beispiel zu äußern.

00:13:57: dann versuche ich das halt über andere Medien.

00:13:59: Und das ist halt, was Kreativität für mich ausmacht, nämlich die Fähigkeit sich selbst und halt auch seine Emotionswelt irgendwie verständlich zu machen.

00:14:06: Emotionen sind ja auch ein großer Katalysator für Kreativity.

00:14:10: Wenn man sich große Künstler mal ankürt, die haben hoffen – haben oft Phasen genutzt um wie ich sehr ihre Emotion auch in etwas zu kanalisieren.

00:14:18: Das ist natürlich auch etwas wenn man diesen Zugang hat, was sicherlich auch ganz tolles ist und einen selbst auch bereichern kann.

00:14:25: Jetzt sind wir ja hier im Kreisenmedienzentrum.

00:14:27: Es geht auch immer um, ich habe es vorhin schon einem einklingen lassen und künstliche Intelligenz- und Medienbildung.

00:14:33: Ich weiß aus den Gesprächen mit Schykul also eurem AG-Leiter dass ihr natürlich auch moderne Technik einsetzt gerade zur Visualisierung von architektonischen Ideen oder es geht auch manchmal um größer Verhältnis oder Gewicht oder wie kann gestalten.

00:14:52: Das ist auch nachher wirklich dann so aussieht, wie ich mir dann vorstelle dass man das einmal visualisiert.

00:14:56: Könnte ich mir einmal sagen, wie ihr Technik da einsetzt oder wie euch das hilft?

00:15:01: Oder was ihr da genau einsetzt?

00:15:06: Ja also meistens benutzen wir drei D-Visualisierung.

00:15:10: Dafür haben wir verantwortlich in unserer AG und das hilft uns natürlich unsere Ideen schnell zu realisieren, die zu verändern etwas schneller hinzufügen.

00:15:23: Natürlich ist es schön, Modellen aus Karton zu bauen aber digitale Werkzeuge helfen jetzt ein bisschen mehr und machen das natürlich schneller.

00:15:31: Und was KI angeht, sind wir eigentlich nicht so dafür, KI zu benutzen.

00:15:37: Wenn wir KI benutzen dann nur für die Visualisierung weil das natürlich schneller ist.

00:15:42: Weil KI hilft ja klarer die Ideen und Meinungen zu visualisieren und zu erklären.

00:15:54: Deswegen kann die KI unsere Kreativität nicht ersetzen, weil zum Beispiel das ist so dass wir unsere eigene Prompt geben und dass KI nicht so einen Raum wahrnehmen kann wie wir das machen können.

00:16:14: Und unsere Ideen und unserer Kreativity eigentlich aus kleinen Details und Bedürfnissen und Gedanken entsteht was die KI eigentlich nicht kann?

00:16:27: Ja also Wie gesagt, wir benutzen relativ viele digitale Programme.

00:16:31: Weil das natürlich einfach ein Vorteil ist.

00:16:32: ich kann es zum Beispiel mit meinem Tablet oder meinen Telefon einfach mitnehmen und dass dann einfach auch spontanen Leuten zeigen.

00:16:38: aber ich kann jetzt nicht sagen ja warte mal kurz Ich habe jetzt so ein riesiges Pub-Modell dabei Oder ich hab's nicht dabei, komm mal kurz mit nach Hause!

00:16:44: Ich möchte das gerne zeigen.

00:16:45: da ist es natürlich einfach wesentlich kompakter und einfach einfacher das dann auch einfach Leuten auf dem Weg zu zeigen.

00:16:52: Und wie Daria schon gesagt hat, zur künstlichen Intelligenz.

00:16:55: ich sage mal in der kreativen Prozessfindung stehen wir kritisch gegenüber.

00:16:58: Wir sind doch der Meinung, dass künstliche Intelligenz die menschliche Kreativität weder beeinflussen noch ersetzen darf.

00:17:04: Weil das jetzt so ziemlich das Einzige ist was uns wirklich von künstlicher Intelligenze unterscheidet, dass wir halt in der Lage sind eigene Ideen zu finden und nicht nur quasi einfach aus einer riesigen Datenbank oder aus einer Riesig-Insperationsquelle dann einfach nur etwas zusammensetzen, was dementsprechend könnte.

00:17:21: Das ist ja das was die Kunst oder auch die Architektur am Ende so wertvoll eigentlich macht unsere eigenen Leben und unseren eigenen Werte dann noch da reinbringen können.

00:17:31: Und deswegen dürfte man meiner Meinung nach doch das glaube ich ein Konsens in der Gruppe, dass wir dann da gehen, dass wieder niemals der künstliche Intelligenz das Designen oder das Konzept finden selbst überlassen dürfen.

00:17:43: Es ist halt immer nur ein Werkzeug genauso wie ein Zettel und Stift oder drei Drehprogramm und wir dürfen in der kündlichen Intelligenzen auch niemals mehr Wert zu sprechen als dass es ein Werkzeuge ist.

00:17:53: Ich glaube das hast du ganz gut formuliert.

00:17:54: Das ist ja auch einen Ansatz in der Pädagogik.

00:17:57: zum Beispiel zur Reflexion.

00:17:59: Ihr habt ja genug Teammitglieder bei euch, aber für einen alleine dass man aufgrund von Daten etwas reflektiert das künstliche Intelligenz dadurch aus unterstützen kann und gerade wenn es um reproduzierbare Prozesse geht sicherlich auch.

00:18:13: Aber was KI sicher nicht ersetzen kann ist ihr Erfahrungswelt.

00:18:16: KI hat ja keinen Körper Keine Gefühle kann einen Raum nicht fühlen oder sehen.

00:18:21: Und das ist natürlich etwas, was ihr viel besser könnt.

00:18:24: Wenn ihr in eurem Raum seid, da habt ihr ja auch Gerüche machen.

00:18:27: Etwas mit einem ganz andere Wahrnehmung vom Raum aber auch in der Architektus-Modell einmal durch die Gegend schleppen müssen um es allen zu zeigen.

00:18:37: Es ist natürlich schöner wenn man das halt digital und in Filmversionen hat.

00:18:42: Natürlich ist es so dass künstliche Delegate sehr viel repetitive Arbeit machen können wie zum Beispiel Materiallasten auch einfach nur allgemeine Dinge berechnen oder beim Ausmessen helfen, oder beim Formatieren ist das natürlich sehr nützlich.

00:18:55: Aber wie gesagt es bleibt halt einfach ein Werkzeug und ich habe das Gefühl dass da halt auch bei relativ vielen noch in relativ vielen Branchen einfach der Bezug verloren gegangen ist.

00:19:04: Dass man künftig intelligentes Damen zu viel Wert am Ende zuspricht.

00:19:08: Ich bin mal gespannt, wenn wir vielleicht nicht mehr in fünfzig Jahren dieses Gespräch noch führen.

00:19:12: Ob der Stand noch derselbe ist?

00:19:15: Also ich gucke da schon in die Zukunft und lasse mich dann mal überraschen.

00:19:19: aber ich gebe euch beiden recht und das ist ja auch toll dass ihr das so produktiv für euch dann halt einfach einsetzt aber mit den bekannten Grenzen.

00:19:27: jetzt ist es natürlich sowieso seit beide ja noch Schüler siebzehn.

00:19:31: Das ist natürlich etwas so man das Leben doch so richtig vor sich hat.

00:19:34: oder vielleicht auch den Beruf.

00:19:36: Wenn ihr jetzt mal so das, was ihr in der AG, Daria du bist ja schon vier Jahre mit dabei.

00:19:40: Wenn ihr das jetzt nochmal Revue passieren es hat euch das schon irgendwie beeinflusst sagt ihr jetzt so ob ruflich ich möchte dass und das machen.

00:19:47: oder das kann nicht mir vorstellen oder das jetzt doch eher nicht aufgrund meiner Erfahrungen?

00:19:51: Was hat das mit euch gemacht?

00:19:54: Ja ich würde schon sagen es hat mir durchaus weitere Türen geöffnet zum Beispiel auch in die handwerklichen Bereiche bei der Projekt Realisierung zum Beispiel.

00:20:03: Ich führe vorhin niemals auf die Idee gekommen, dass es so erfüllend sein kann mit Holz zu arbeiten oder auch Metall schweißen.

00:20:11: Die Funken sehen da cool aus aber ich werde niemals an die Idee kommen.

00:20:13: das ist tatsächlich am Ende auch... Es ist zwar ein körperlich anstrengender Aufgabe gewesen aber es war einfach sehr interessant.

00:20:20: deswegen hat mir die AG, die hat mir durchaus verdammt viele Türen geöffnet und vor allem hat es mir auch erlaubt mehr Blickwinkel zu finden für verschiedene Berufe und auch für meine bestehenden Berufswünsche.

00:20:31: Ich versuche eigentlich ins Ingenieurswesen oder in die Gebiete zukommen Aber da war es natürlich auch hilfreich, dass man jetzt von diesen Lichternden ja okay die Formel ist so in der Chemie zum Beispiel.

00:20:42: Die Formel isst jetzt so und sie kann genau diese drei Sachen.

00:20:46: Da ist natürlich immer ganz hilfrecht gewesen das wir erst nochmal diese Kreativität, die wir jetzt noch mal weiter gelernt haben ausgeprägt haben in der G. Dass man dann nochmal neue Blickwinke darauf hat wenn man sich jetzt zum Beispiel dieses Molekühe nochmal aus einem anderen Winkel anschauen würde oder mit anderen Polaritäten oder das mit anderen Dingen kombiniert auf die man vorher nie gekommen wäre dass da nochmal neue Töne öffnet.

00:21:05: Also das hat mir quasi noch in meinen Berufswünschen ein paar mehr Abspeintungen gezeigt, auf die ich niemals gekommen wäre.

00:21:14: Das ist auf jeden Fall mehr Möglichkeiten haben sich dadurch eröffnet und bei dir Daria?

00:21:21: Ja also für mich war es immer klar, dass ich etwas kreatives Ende der Zukunft machen will und weil ich mich für Architektur interessiert habe dachte ich mir ja das wäre eine sehr schöne Idee jetzt in eine Architektur zu gehen und da vielleicht ein bisschen mehr für mein zukünftiges Beruf zu lernen.

00:21:40: Die AG hat mir gezeigt, wie vielseitig Architektor eigentlich sein kann und was dahinter steckt – das ist ja nicht nur Hörsitzesketzieren, wie vielleicht jemand sich vorstellen kann.

00:21:51: Da steckt viel, viel mehr dahinter und natürlich hat es meinen Berufssaal beeinflusst und auch gezeigt, Weil das würde ich vielleicht auch nicht lernen, unsere Ideen zu verkaufen.

00:22:06: Zu vorstellen und etwas selber zu entwerfen.

00:22:10: Das ist ja natürlich eine sehr schöne Erfahrung.

00:22:14: Ja, das glaube ich.

00:22:14: Also es ist auf jeden Fall ... Kann ich mir persönlich jetzt mal sagen... Ich bin ja keine Schülerin mehr gut vorstellen, dass es mehr Erfahrungen bringt als trockener Theorieunterricht und nachher ein Multiple-Choice-Test wurde abgefragt oder so?

00:22:30: Es geht heute auch so ein bisschen darum, dass dir dieses Projekt vorstellt.

00:22:34: Weil ihr seid jetzt eine AG am UIG und das vielleicht auch andere Schulen sagen wollen.

00:22:39: Das ist ja etwas Tolles!

00:22:40: Und gerade was die Schüler da mitnehmen und lernen können werden jetzt andere Schulen oder andere Schülerinnen und Schüler daran interessiertet?

00:22:46: Was würdet ihr denen so für Tipps mitgeben wie man so Projekte umsetzt oder wie man das Ganze angeht?

00:22:53: Also ich würde am Ende sagen, man muss einfach machen.

00:22:56: Am Ende führt nichts darum rum.

00:22:58: wenn man etwas ändern möchte ist in der Regel einfach selbst machen oder man muss auch erst mal sich selbst ändern können, weil am Ende kann ich nicht reagieren wie andere Menschen reagieren sondern ich kann nur reagieren, wie ich aus sie reagiere.

00:23:10: Und das will ich halt auch immer gesagt sagen, am Ende ist es ein sehr vielen Lebensbereich und man muss sich einfach trauen, man muss es einfach versuchen.

00:23:16: und wenn man da einmal gegen die Wand noch, wenn man dann meinen Absage bekommt, dann muss man sich überlegen ja okay, da muss man reflektieren Wie könnte ich das jetzt anders machen?

00:23:24: Wie könnte mein Projekt ändern?

00:23:25: Wie könnt ich meine Herangehensweise oder meine Sprechart zum Beispiel variieren?

00:23:29: Dass ich mir Zustimmung finde.

00:23:30: Am Ende wird man die richtigen Leute finden, die einem da helfen wollen und werden.

00:23:35: Und ich bin auch der Meinung dass am Ende alles für das Bessere einer Person ist.

00:23:39: Wenn es sie noch nicht geholfen hat dann war's noch nicht am Ende.

00:23:44: Gute Zusammenfassung!

00:23:46: Ich kann nur zustimmen... Ich würde auch sagen, dass man einfach anfangen soll und dann kommen die richtigen Menschen dazu.

00:23:54: Es ist halt immer so.

00:23:56: Und man muss auch im Hinterkopf haben das es noch nie etwas Cooles entstanden ohne jemanden in Mut hatte überhaupt anzufangen.

00:24:06: Stimmt aber ich sage ja gut ist auch so ein Schlüssel dass man auch sagt Mensch ich habe die Idee steh da auch einfach hinter und möchte es da nach oben setzen.

00:24:16: Ich hatte ja gerade schon mal anklicken lassen, was ihr für Tipps an andere Schülerinnen und Schülern hättet.

00:24:21: Könntet ihr euch tatsächlich auch mal vorstellen ein Projekt schulübergreifend zu machen oder dort Jugendliche aus anderen Schulformen mit aufzunehmen?

00:24:31: Findet ihr das spannend?

00:24:32: Könnte das sogar bereichernd wirken oder hättete ihr da vorbehalte?

00:24:37: Das wäre auf jeden Fall sehr sinnvoll, da auch mal andere Perspektiven reinzuholen.

00:24:40: Weil andere Schulform sind ja natürlich auch anders aufgestellt Oder sind auch teilweise anders strukturiert, die haben ja auch teilweise unterschiedliche lange Tage.

00:24:46: Einige Schulen fangen ja später an oder fangen teilweise auf rüber an, je nachdem wo man ist.

00:24:50: Das ist ja auch Teilweise variierend und ich denke mal das ist ganz interessant dass man da einfach noch mehr Perspektive hat als nur Gymnasiasten, sag' ich jetzt mal ganz erlaubt wir sind halt alle Gymnasiasten und gehen auf die BBS eins also machen alle Fach-Abi oder Abitur gerade.

00:25:04: Das nochmal glaube ich ganz sinnvoll, dass man auch mal andere Perspektiven hat, auch Personen die andere Ziele im Leben haben als wir und dann gucken kann Wie deren Perspektive auf unsere Projekte aussieht oder wie die an unsere Sachen herangehen würden.

00:25:19: Dass man einfach noch mehr Input hat, dass man da auch noch mehr Variationen hat.

00:25:22: Ich glaube das ist sehr sinnvoll.

00:25:23: am Ende mit möglichst vielen Menschen und aus allen Lebensbereichen zu arbeiten ist das Beste was wir machen können.

00:25:31: Also wir finden es auf jeden Fall sehr spannend und wir haben schon ein paar Schüler die aus unseren anderen Schuhen kommen wie zb BBS.

00:25:40: Ja, auf jeden Fall zählt für uns nur Lust.

00:25:43: Ob man mitmachen will oder nicht?

00:25:46: Wir sind offen für allem die Spaß daran haben und vielleicht denken wir manchmal, dass wir so ein geschlossener Kreise sind in welcher es schwer reinzukommen weil wir schon so intime seit vielen Jahren sind.

00:26:00: aber das ist nicht so!

00:26:01: Wir sind open für alle die Lust haben.

00:26:04: Das hört sich... also ich finde's einfach immer toll wenn ihr... Ich bin ganz begeistert von diesem Projekt und was ihr da auch kreativ umsetzt.

00:26:10: Und ich fände das immer nur so toll, dass die Menschen andere Schulformen mit ... Vielleicht wäre das ja auch mal was?

00:26:15: Wir gucken mal wie sich das weiter so entwickelt!

00:26:18: Zum Abschluss habe ich noch eine Frage, die sich glaube jeder Kreative gerne wünscht.

00:26:23: Ich weiß, dass euer AG-Leiter euch auch wenn möglich diese Freiheit lässt aber trotzdem möchte ich euch diese Frage stellen... keine Grenzen gebe.

00:26:38: Daria?

00:26:40: Keine Grenzen!

00:26:41: Okay, wenn ich so nachdenken muss dann wäre es vielleicht etwas Landfristiges in einer größeren Stadt was auch für immer bleibt und einfach Menschen zeigen könnte was aus kleinen Ideen und kleinen Gruppen entstehen kann.

00:26:59: Vielleicht würde das jemandem dazu bringen etwas anzufangen Weil das ja natürlich schön und zum Beispiel wir haben das schon mit unserer Strandkiste erlebt, die in der Stadt stand.

00:27:12: Dass so viele Menschen sich gefreut haben – die Eltern und vor allem die Kindern.

00:27:18: Und natürlich wäre es sehr schön also für mich auch persönlich etwas zu bauen was Menschen vielleicht etwas in den Menschen bewegen könnte.

00:27:28: Sehr schönes Motiv!

00:27:30: Ja wenn ich jetzt wirklich unendlich viel Geld hätte und jeder sagt ja und kriege auch die Baugenehmigung Dann würde ich mir tatsächlich wünschen, Veranstaltungen zu organisieren.

00:27:39: Veranstaltung aller Art!

00:27:40: Ob es jetzt Musikfestivals sind oder irgendwelche Conventions für verschiedene Themenbereiche und einfach eine Kulturtage.

00:27:45: Das meine ich zum Beispiel immer einen Tag über südamerikanische Kultur.

00:27:48: die ist ja extrem vielseitig über die redet aber leider fast niemand.

00:27:52: Dass man solchen Kulturen einfach mal in der Bühne gibt dass man nochmal über andere asiatische Kultureen redet als ich sage jetzt mal nur Ostasien das man noch einmal zb über Südasien redet oder auch Zentralasien zum Beispiel über mongolische Kultur.

00:28:03: dies finde ich auch sehr tief Dass man einfach mal mehr Vielseitigkeit gibt und dass man mehr Kulturen, mehr Subkulturen auch.

00:28:09: Und Internet-Kulturen.

00:28:10: Dass man denen einfach mein Bühne gibt sich zu präsentieren neue Leute zu finden oder sich einfach mal nur zu treffen, dass man da mehr Möglichkeiten hat Menschen sich verwirklichen zu lassen.

00:28:21: Also sehr interkultureller Ansatz.

00:28:23: Ja schön wenn die Welt doch so wäre.

00:28:25: ob ich mir manchmal auch wünschen Ja, ich glaube wir sind jetzt schon fast am Abschluss angelangt.

00:28:30: Es sei denn ihr möchtet noch irgendetwas so ganz spontan sagen was euch so auf der Seele brennt.

00:28:40: Das wäre jetzt nochmal einfach zu machen.

00:28:42: das ist jetzt genauso hier auf Ihnen diesen Podcast.

00:28:45: hätte man mir jetzt von dem Jahr gesagt Jonas du wirst im podcast gehen und dann stellst du dich später auf eine Bühne vor hundert Leuten hätte ich dir gesagt ja erzähl mir doch keinen vom Baum das glaub' ich dir niemals.

00:28:54: aber am Ende ist es einfach nur.

00:28:56: Man muss nicht einmal dazu überreden, man muss auch einmal runter schlucken und den Mut haben.

00:29:02: Und am Ende schafft man das schon irgendwie.

00:29:04: Wenn es am Ende nicht das ist was du ursprünglich geplant hast wird am Ende wahrscheinlich besser für dich sein.

00:29:09: Komfortzone verlassen!

00:29:12: Ja einfach zu den Möglichkeiten ja sagen und die nicht ablehnen weil man weiß nie was das am ende bringen kann.

00:29:19: und wenn mir jemand jetzt vor vier jahren sagen würde dass ich hier sitzen würde und dann über meine Erfahrung sprechen würde ich auch nicht glauben.

00:29:32: Wie krass ich mich verändert habe und wie viel das für mein Leben gemacht hat, ist ja natürlich unfassbar.

00:29:40: also diese Erfahrung die Theorie die man in der Schule bekommt kann man ja natürlich vergessen.

00:29:46: Das kommt ja manchmal vor aber die Erfahrung die man macht ja die erfahren kann uns niemand wegnehmen.

00:29:52: Ja, ich hab erfahren dass du glaube ich auch noch gar kein Deutsch sprechen konntest.

00:29:56: Also als du hier hergekommen hast und das ist natürlich dann auch wenn du heute so ein Podcast dann da sprichst oder sowas.

00:30:02: Das stelle ich mir schon vor, dass man manchmal wird ihm das ja gar nicht so bewusst was man für Entwicklung macht aber dass einem dann vielleicht nochmal so Revue passieren lässt.

00:30:11: Wow!

00:30:11: Da ist doch ziemlich viel passiert in der Zeit.

00:30:14: Ja genau es ist halt so gut wie mit allem.

00:30:17: auch wenn man einfach wächst und größer wird Weil man sich selbst jeden Tag sieht, fällt dann das nicht auf.

00:30:22: Und entweder guckt man sich dann Fotos von früheren oder einem wird es halt erzählt wow du hast dich geändert oder dir fällt auch wow ich hab mich geändert und am Ende ist Veränderung nichts wovon man Angst haben sollte.

00:30:33: Es wird passieren, man wird sich ändern und am ende ist unvermeidlich Du kannst halt nur kontrollieren wohin du dich ändern möchtest und das solltest wir noch auf jeden Fall machen.

00:30:41: deswegen wie Darae schon gesagt hat mit jede Möglichkeit mit die du hast Wir leben nur einmal in dieser Welt.

00:30:49: vielleicht haben wir ein Nachleben Wenn ich mir ehrlich gesagt nicht sicher.

00:30:52: Vielleicht leben wir auch noch einmal, aber weil ich es nicht weiß möchte ich mein Leben so leben wie ich will und das würde ich jedem anderen empfehlen dass man einfach macht was man möchte

00:31:00: Und danach reflektiert war's gut oder nicht?

00:31:02: Vielleicht ist das eine ganz gute Lebensweise.

00:31:04: Auf jeden Fall

00:31:06: Ja.

00:31:06: dann sind wir schon am Abschluss angelangt und bleiben für mich noch darauf hinzweisen.

00:31:10: Ich danke euch erstmal ganz ganz herzlich Dass ihr heute jemanden richtig Spaß gemacht.

00:31:13: ihr merkt wir haben uns gar nicht so sehr an der Skript gehalten Aber ich mag das wenn das so wenn man so ein Flow drin ist dass man dann auch frei reden kann euch noch mal anzubieten oder auch zu sagen, ihr wisst ja wir haben im Kreismedienzentrum eine ganze Menge Technik und so was.

00:31:25: Wenn wir damit unterstützen können in eurem Rahmen eurer Schule dann machen wir das natürlich gerne.

00:31:30: Dann könnt ihr uns auch immer ansprechen.

00:31:32: Ansonsten danke ich euch beiden ganz herzlich dass ihr da wart!

00:31:36: Und an alle Zuhörerinnen und Zuhöerer gilt stay tuned und wartet bis zur nächsten Folge.

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